Schulkunft

VR (Virtual Reality)

Ein Beitrag von Emre

Der Einsatz von VR (Virtual Reality) im Unterricht wurde bereits in einigen Schulen getestet, z.B. in der Schweizerhof-Grundschule. Die Schüler*innen benutzten dort VR-Brillen im Biologieunterricht und fanden den Unterricht so viel interessanter.

Wir haben als Experiment auch selbst einen 360 Grad Film mit MASCH gedreht. Hier sehr ihr allerdings nur die 2-dimensionale Version, weil wir noch keinen funktionierenden 360 Grad Videoplayer für das Blogsystem „WordPress“, das wir hier nutzen, gefunden haben.
Vielen Dank auch an den Musiker „Fleslit“ für den Track „Only One“ (CC BY 4.0) auf www.freemusicarchive.org

Eine VR-Brille kann erstaunliche Dinge zeigen. Die Brillen können z.B. das Mikroskop im Biologieunterricht ersetzen und man kann Zellen ganz nah betrachten. In der Schweizerhof-Grundschule ging es virtuell ins Naturmuseum und die Schüler*innen waren den Dinosauriern auf der Spur. Oft werden allerdings immer noch die sogenannten „Cardboard“ Brillen mit einer Halterung aus Karton eingesetzt, das sind weniger gute VR-Brillen mit viel zu kleinen Linsen. Aber auch teure VR-Brillen mit besseren Linsen haben (vor allem beim Einsatz von schlecht auflösenden Smartphones in den Brillen) Nachteile: Wenn die Schüler*innen zu lange durch die Linsen auf die Smartphones gucken, die ja nur ein paar Zentimeter von ihren Augen entfernt sind, kann das zu Sehproblemen führen. Deswegen sollte man diese Brillen auch nur für eine bestimmte Zeit benutzen und man braucht dann wirklich auch ausreichend lange Pausen.
Weiterer Nachteil der VR-Brillen sind die Kosten, die bei einer guten Qualität schnell über 100 Euro betragen können. Es gibt auch günstigere Brillen (wie die Cardboards…), da man aber ja eigentlich viele Brillen für die ganze Klasse braucht, die Brillen vielleicht nicht richtig behandelt werden und mit der Zeit kaputt gehen usw., können die Kosten schnell sehr hoch werden.  Viele Lehrer*innen brauchen ausserdem erstmal ein Fortbildung.

Nach dem Test in der Schweizerhof-Grundschule meinten die Schüler*innen in einem Interview, dass der Unterricht mit dem Einsatz von VR viel cooler sei und viel mehr Spaß gemacht hat. Am Ende kam also heraus, dass die Brillen für den Unterricht sehr gut sind,  aber auch gesundheitliche Nachteile haben. Meiner Meinung nach könnte das System auch in der ADO eingesetzt werden, aber dann eben nur für eine jeweils begrenzte Zeit.

www.vrinderschule.de
In einer Schweizerhof-Grundschule wird Virtual Reality im Unterricht mit einer 6. Klasse eingesetzt.